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Koreanische Kunst inmitten der Weinberge

von Kwangnam Ko 20. 10, 2020
20. 10, 2020

Mitten in Niederösterreich, in der Gemeinde Langenlois, öffnet jedes Jahr in den Sommermonaten die sommergalerieZöbing und zeigt Ausstellungen internationaler KünstlerInnen. Veranstalter sind Eva Maria und Franz Stanislaus Mrkvicka, die auch jährliche junge Künstler einladen, ein paar Wochen in Zöbing als „Artist in Residence“ zu leben und arbeiten. Dieses Jahr wurde die koreanische Künstlerin Hyunsung Park eingeladen und konnte für zwei Wochen ihre Kreativität ausleben.

Hyunsung Park, geboren 1991 in Busan, studierte zuerst Keramik Design in Korea, dann Bildhauerei in München und schließlich Grafik und Malerei beim bekannten österreichischen Künstler Peter Kogler an der Akademie der bildenden Künste in München.

Veranstalter und Betreiber Franz Stanislaus Mrkvicka erzählt über die Zeit der jungen Künstlerin in Zöbing: „Hyunsung kam mit der Bahn aus München in Zöbing an. Ihr Gepäck war ein nicht allzu großes Köfferchen, das wohl geschickt die notwendigsten Dinge des Lebens für den Aufenthalt, aber auch Stoffe für die Installationen und Arbeitsmaterial für die Skizzen und Zeichnungen, die entstehen sollten, enthielt. Auffällig waren ein faustgroßer Grafitstift und metallisierende Malmittel.

Da sie an einem herrlichen Sonnentag ankam, machten wir uns nach Inspektion des Ausstellungsraumes und dem Besuch in unserem Naturbad am Kamp alsbald auf den Weg zum Holzlagerplatz eines befreundeten Weinbauern. Ein Eldorado für Hyunsung. Akazienstecken mit Metallspitzen, Latten und Bretter, Holzrelikte aus Hausrat, sind hier zu finden. Die zarte Hyunsung und ich machten uns mit ein wenig mehr Last, als zuträglich, auf den Weg zur Galerie. Ein Nachholen war unumgänglich, aber das Baumaterial für die Installationen reichte aus. „Hast du einen Hammer, eine Bohrmaschine, einen Akkuschrauber, Kübel zum Stofffärben, die notwendigen Kleinteile … ?“, fragte sie schon vor Eintreffen. Natürlich sei alles da, sagte ich. Es ist schon die fast vierzigste Ausstellung, die wir hier zeigen. Sie arbeitete dann sehr konzentriert. Während peu à peu die beiden Installationen zu ihrer Struktur und Form fanden, ein Exkurs über Stabilität und Labilität, zeichnet/malte sie vielfältige Blätter.

Weil ich viel Freude an ihrer Arbeit fand, zogen wir über eine quer liegend große Papierarbeit, an der ich gerade zugange war, ein ebenso großes Büttenpapier in senkrechter Richtung. Das nahm gewissermaßen (eher ungewollt) ihr Thema stabil-labil auf. Stabil die nun entstandene Ausgangssituation und dann ihr Bild von Leitern, die von schwebenden Sprossen nur Teils in Form gehalten werden. Dazu nahm sie noch die Schatten des Atelierfensters im Abendlicht im Bild auf. Eine weitere Andeutung des Imaginären in ihrer Kunst. Ihre feinen Blätter mit changierenden dunklen Fond (von den Metalloxiden ausgelöst) mit linearer Überzeichnung, die ein Spiel zwischen Elementen der strengen Schriftzeichen des koranischen und der weichen Form einer Schreibschrift aufnehmen, wurden beim Publikum der Eröffnung goutiert.“

Ihre Ausstellung trug den Titel „Alles Offen (모두 열림)“ und gab vom 5. bis 15. September Einblicke in die Werke, die sie in den zwei Wochen in Zöbling geschaffen hat. Zu sehen waren eine Mischung aus Installationen, Skizzen und Gemälden und unterschiedlichsten Materialien. Häufig kamen dabei mit Tusche eingefärbte Stoffe und Tücher vor. Die durch den Färbungsprozess darauf entstandenen Muster haben eine fast schon hypnotische Wirkung.

Blau, Weiß, Schwarz und Braun waren die dominierenden Farben, die Hyunsung Park in dieser Ausstellung verwendete. Bei ihren Installationen verwendete sie nur Fundstücke aus Zöbing, darunter zum Beispiel alte Weingartenstecken.

Über ihre Arbeiten und die Zeit in Zöbing sagt Park:

„Als lebendes Subjekt versuche ich, durch die nicht-lebenden Objekte etwas herauszufinden und etwas auf sie zu projizieren. Die Objekte bestehen als Medium, um meine Ideen in meiner Arbeit zu transportieren. Ich blieb 2 Wochen in Zöbing, und anfangs machte ich einige Zeichnungen. Eine davon waren zwei Beine eines Erwachsenen, und zwei kleine Kinder halten die Beine. Aus dieser Zeichnung entwickelte ich meine Idee für eine Ausstellung als Installation. Was sehr interessant war, dass ich dort alle Materialien für die Installation finden musste, wie z. B. die Holzstangen für die Leiter, Holzlatten und die Materialien, die ich für die Ausstellung brauchte. Dadurch konnte die Installation eine eigene rohe Stimmung haben, die ich nur in Zöbing realisieren konnte. Und das ist ein Vorteil der Kunst Residency, dass man mit der neuen Umgebung interaktiv umgehen und erleben kann, wie man auch in unerwarteten Situationen mit seiner Arbeit weiterspielt.“

Trotz der schwierigen COVID-19 Situation, entstand durch die Kunst Residency ein reger Austausch, der über die Kunst hinausging.

„Leider waren die kulturellen Veranstaltungen recht eingeschränkt. Der übliche Besuch von Grafenegg blieb diesmal aus. Eine Fahrt nach Wien, mit Mumokbesuch, und das Spoerri Museum in Hadersdorf waren möglich. Eigentlich versprach mir Hyunsung in Zöbing Koreanisch zu kochen. Sie war aber so zufrieden mit unserem aufgetischten Speisen, dass es dazu nicht kam. Besonders die „Schöbel“ in der rindssuppe haben es ihr angetan. Gerne sprachen wir über die Geschichte unserer beiden Länder. Da meine Frau Deutsche ist und Hyunsung in München lebt, weitete sich das Feld. Natürlich nahmen wir auch Wiki zu Hilfe. Dabei entdeckte ich das koreanische Schwarz aus Umbra und Ultramin, was nun Eingang in meine Malerei fand.

Einige Tage vor der Vernissage kam ihr Freund Hyundeok Hwang nach Zöbing. Er, Student bei Markus Oehlen in München, fühlte sich sichtlich wohl. Auf unserer Terrasse, mit Blick in die Weinberge, entstanden sehr launige Aquarelle.

Da unsere Galerie kaum feste Besucher hat, ja von jeweils zum Thema interessierten aufgesucht wird, war es eine gut besuchte Ausstellung unter den derzeitigen Bedingungen.“

 

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